Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine: Wintershall Dea Stiftung für Demokratie und Vielfalt spendet 80.000 Euro an Tafeln in Deutschland

Hamburg / Kassel
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Wintershall Dea Spende Tafeln
Wintershall Dea Spende Tafeln
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Monique Wüstenhagen/Tafel Deutschland e.V.

Der Krieg in der Ukraine, die Verknappung von Lebensmitteln und die allgemeine Preissteigerung stellen die Tafeln deutschlandweit vor große Herausforderungen. Um die Versorgung von Armut betroffene Menschen zu unterstützen, spendet die Wintershall Dea Stiftung für Demokratie und Vielfalt 80.000 Euro als Soforthilfe an mehrere Tafeln in Deutschland. Jeweils 20.000 Euro sind für die Tafel Kassel und die Hamburger Tafel vorgesehen. Kassel und Hamburg sind die Hauptstandorte des Unternehmens in Deutschland. Für vier Tafeln an den deutschen Standorten Emlichheim, Barnstorf, im Landkreis Verden sowie im Kreis Dithmarschen sind jeweils weitere 5.000 Euro eingeplant. Darüber hinaus erhält der Dachverband Tafel Deutschland eine Spende von 20.000 Euro, um die Arbeit der Tafeln deutschlandweit weiter zu unterstützen.

„Konkret möchten wir durch die Spenden dringend notwendige Ausgaben für Infrastruktur und Logistik wie etwa Liefer- und Transportkosten ermöglichen“, sagt Stiftungsvorstand und Unternehmenssprecher Michael Sasse. „Gleichzeitig danken wir den vielen ehrenamtlichen Helfer:innen, die die herausfordernde Arbeit der Tafeln in diesen schwierigen Zeiten aufrecht erhalten.“

Mehr als 960 Tafeln gibt es aktuell in Deutschland. Sie unterstützen jährlich mehr als 1,6 Millionen Menschen mit Lebensmitteln, einige Tafeln machen als Orte der Begegnung auch Zusatzangebote. Aktuell stoßen die Tafeln sowohl personell, als auch finanziell an ihre Kapazitätsgrenzen: Neben der Versorgung von armutsbetroffenen Personen sind zurzeit auch Geflüchtete aus der Ukraine auf die Tafeln angewiesen. Gleichzeitig wenden sich immer mehr Menschen an die Tafeln, die durch die gestiegenen Lebensmittelkosten Hilfe benötigen. Um die Tafeln bei den täglich zunehmenden Herausforderungen zu unterstützen, möchte die Unternehmensstiftung der Wintershall Dea nun einen Beitrag leisten. "Gerade in dieser schwierigen Zeit ist die großzügige Unterstützung eine große Hilfe für die Tafel Kassel", sagt Waldemar Gries, Vorsitzender der Tafel Kassel e.V..

Die Unterstützung ist Teil der Spende, die Wintershall Dea ihrer Unternehmensstiftung zu Beginn des Krieges in der Ukraine zur Verfügung gestellt hat. Insgesamt beläuft sich diese Summe auf mehr als drei Millionen Euro. Zusätzlich werden Spenden der Mitarbeiter:innen vom Unternehmen verdoppelt und für humanitäre Hilfe verwendet. Bis Ende April hat die Belegschaft von #teamwintershalldea 66.000 Euro für die Menschen in der Ukraine gespendet.

Im Rahmen der Soforthilfeprogramme sind unter anderem 350.000 Euro an die „Action Medeor“ geflossen. Die Hilfsorganisation setzt sich für die medizinische Versorgung von Menschen im Kriegsgebiet in der Ukraine sowie im Nachbarland Moldawien ein. Durch die finanzielle Unterstützung konnten im April vier Hilfstransporte in die Ukraine mit Hilfsmitteln wie Medikamenten durchgeführt werden. Weitere Informationen hierzu gibt es unter: Soforthilfe für Ukraine: Wintershall Dea unterstützt action medeor | Wintershall Dea AG

Bereits kurz nach Beginn des Krieges haben Vertreter der Betriebsräte, der Führungskräfte und des Vorstands der Wintershall Dea in einer gemeinsamen Erklärung den russischen Angriff auf die Ukraine klar verurteilt: Wintershall Dea fordert Ende des Kriegs in der Ukraine | Wintershall Dea AG

Über Wintershall Dea

Wintershall Dea ist Europas führendes unabhängiges Erdgas- und Erdölunternehmen mit mehr als 120 Jahren Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten E&P-Wertschöpfungskette. Das Unternehmen mit deutschen Wurzeln und Sitz in Kassel und Hamburg sucht und fördert in 13 Ländern weltweit Gas und Öl auf effiziente und verantwortungsvolle Weise. Mit Aktivitäten in Europa, Russland, Lateinamerika und der MENA-Region (Middle East & North Africa) verfügt Wintershall Dea über ein weltweites Upstream-Portfolio und ist mit Beteiligungen im Erdgastransport zudem im Midstream-Geschäft aktiv. Mehr in unserem Geschäftsbericht.

Als europäisches Gas- und Ölunternehmen unterstützen wir das Ziel der EU, bis 2050 klimaneutral zu werden. Dafür haben wir uns anspruchsvolle Ziele gesetzt: Bis 2030 wollen wir die Treibhausgasemissionen der Kategorien Scope 1 und 2 in allen unseren eigenoperierten und nicht eigenoperierten Explorations- und Produktionsaktivitäten in Höhe unseres Anteils auf netto null reduzieren. Zudem will Wintershall Dea die eigene Methanintensität bis 2025 auf unter 0,1 Prozent senken und weiterhin das routinemäßige Abfackeln von Begleitgas komplett vermeiden. Die Klimaziele sollen durch Portfoliooptimierung, Emissionsreduzierung durch mehr Energieeffizienz, Investitionen in naturbasierte Ausgleichslösungen sowie in Zukunftstechnologien wie Wasserstoff und CCS erreicht werden. Mehr hierzu finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht.

Wintershall Dea ist 2019 aus der Fusion der Wintershall Holding GmbH und der DEA Deutsche Erdoel AG hervorgegangen. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 2.500 Mitarbeitende aus nahezu 60 Nationen.

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