Wintershall Dea fordert Ende des Kriegs in der Ukraine

Kassel
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Wintershall Dea Make peace not war
Wintershall Dea Make peace not war
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picture alliance/dpa/Jonas Walzberg

Vertreter von Mitarbeitern, Führungskräften und Vorstand solidarisieren sich mit Opfern. Sie wollen gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Freiheit setzen: Die Vertreter:innen von Mitarbeiter:innen, Führungskräften und Vorstand bei Wintershall Dea rufen zu Solidarität mit der Ukraine und zu einem sofortigen Stopp der Kampfhandlungen auf.

Gemeinsame Erklärung der Gesamtbetriebsräte, des Unternehmenssprecherausschusses und des Vorstands von Wintershall Dea

Wir erleben eine politische Zeitenwende. Das ist uns wohl allen klar. Die Welt, in der wir leben, ist eine andere als noch vor wenigen Tagen. Die russische Regierung und die russische Armee haben die Ukraine völkerrechtswidrig überfallen. Sie haben den friedlichen Dialog zwischen den Staaten aufgekündigt. Und sie verursachen mit ihrem Angriffskrieg unfassbares Leid. Wir sind persönlich tief erschüttert und schockiert, über das, was in der Ukraine passiert. Wir fühlen mit den Menschen in der Ukraine. Und wir sind beeindruckt, wie tapfer und unbeschreiblich mutig sich diese Männer und Frauen der Invasion entgegenstellen. Unsere Solidarität, unser Mitgefühl und unsere Gedanken gelten ihnen. #standwithukraine

Die Bürgerinnen und Bürger in der Ukraine, sie nehmen uns in die Verantwortung, dass wir unsere Werte ernst nehmen. Dass wir für unsere Werte, für Demokratie und Freiheit eintreten. Und das tun wir.

Wir, die Gesamtbetriebsräte, der Unternehmenssprecherausschuss von Wintershall Dea und der Vorstand verurteilen den Angriffskrieg des russischen Präsidenten auf das Schärfste. Er verletzt nicht nur das Völkerrecht, sondern alles, wofür auch wir als Unternehmen stehen: Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Vielfalt.Werte, denen wir uns uneingeschränkt und kompromisslos verschrieben haben.

Zum #teamwintershalldea gehören Kolleginnen und Kollegen aus nahezu 60 Nationen. Egal, woher sie kommen, welcher Religion sie angehören, mit welchem Geschlecht sie sich identifizieren oder wie alt sie sind: Wir achten die Menschenwürde, die Freiheit und Selbstbestimmung von jeder und jedem einzelnen. Wir schätzen und brauchen all ihre Erfahrungen, Haltungen und Meinungen. Vielfalt macht uns stark. Vielfalt macht uns besser. Das ist unsere feste Überzeugung.

Alle Menschen haben ein Recht darauf, zu entscheiden, wie sie leben wollen. Und letztlich wollen doch alle Menschen, ob in der Ukraine, in Europa, Russland oder anderswo auf der Welt, das Gleiche: in Sicherheit, Freiheit und in Frieden leben. Der russische Präsident allein hat den Frieden in der Ukraine und in seinem eigenen Land aufgekündigt.

Wir arbeiten seit mehr als 30 Jahren in Russland. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen, auch an unseren anderen Standorten, arbeiten täglich mit Partnerinnen und Partnern aus Russland zusammen – bei Wintershall Dea oder in unseren Joint Ventures. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen kommen aus Russland oder der Ukraine. Aus Belarus oder den zentralasiatischen Staaten. Für sie, aber auch für uns alle, ist dieser Krieg gegen die Ukraine ein harter Schlag. Wir stehen zu unseren ukrainischen und russischen Kollegen an allen Standorten der Wintershall Dea, die für unsere Werte, für Freiheit und Frieden leben und eintreten.

Wir haben viele persönliche Beziehungen aufgebaut – auch in unseren Joint Ventures mit Gazprom. Doch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist ein Wendepunkt. Was jetzt passiert, erschüttert das Fundament unserer Zusammenarbeit.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten in erster Linie den Menschen in der Ukraine, deren Leben und Existenz in unmittelbarer Gefahr sind.

Unsere Solidarität gilt aber auch der russischen Zivilgesellschaft, die die Folgen des Angriffs unfreiwillig tragen muss. Es muss jetzt eine schnelle Lösung für alle Bürgerinnen und Bürger geben. Wenn nicht alle in Sicherheit sind, ist niemand sicher!

Um es ganz klar zu sagen: Bomben, Kugeln und Kampfstiefel sind unter keinen Umständen geeignete Mittel, um Probleme zu lösen. Erst recht nicht im 21. Jahrhundert. Ein Krieg vernichtet Leben und Lebensgrundlagen. Deshalb fordern wir den russischen Präsidenten auf, sofort die Kampfhandlungen einzustellen und ernsthafte Friedensverhandlungen zu beginnen!

Wenn wir eines aus der Vergangenheit und dem blutigen 20. Jahrhundert gelernt haben, dann das: Nie wieder Krieg!

Birgit Böl und Günther Prien (für die Gesamtbetriebsräte), Michael Piontek (für den Unternehmenssprecherausschuss) und Mario Mehren (für den Vorstand)

Press Contact

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