Achimgaz nimmt letzte Bohrung in Betrieb

Nowy Urengoi
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Wintershall Dea and Gazprom Dobycha Urengoy
Wintershall Dea and Gazprom Dobycha Urengoy
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Wintershall Dea/Justin Jin
  • Das Joint Venture von Wintershall Dea und Gazprom Dobycha Urengoi erreicht Plateauförderung
  • 108 Produktionsbohrungen ermöglichen eine Jahresproduktion von zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas

Achimgaz, das 50:50 Joint Venture der Gazprom-Tochter Gazprom Dobycha Urengoi und Wintershall Dea, hat im Oktober 2019 die letzte von 108 Produktionsbohrungen in Betrieb genommen, was eine jährliche Plateauförderung von zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas ermöglicht.

Die Förderung von Erdgas und Kondensat aus der technisch und geologisch anspruchsvollen Achimov-Formation des Urengoi-Feldes in Westsibirien erfordert umfangreiches Know-how. Das Joint Venture Achimgaz gilt als ein Musterbeispiel für eine erfolgreiche russisch-deutsche Zusammenarbeit im Energiesektor. Gegründet im Jahr 2003, startete Achimgaz 2008 die ersten Pilotbohrungen und begann 2011 die kommerzielle Förderung. Bis heute haben Gazprom Dobycha Urengoi und Wintershall Dea in diesem Gemeinschaftsprojekt mehr als 43 Milliarden Kubikmeter Erdgas und 19 Millionen Tonnen Kondensat gefördert.

„Auf das Ergebnis können alle Projektpartner stolz sein“, betont Thilo Wieland, für Russland zuständiges Vorstandsmitglied bei Wintershall Dea. „Die Ziele bleiben auch langfristig ambitioniert: Achimgaz arbeitet kontinuierlich an technologischen und wirtschaftlichen Optimierungen. Nachdem wir nun die Plateauförderung erreicht haben, erweitern wir die Kapazitäten der Verarbeitungsanlage, um so die Erdgasproduktion auf Höchstniveau zu halten.“

Die bei Achimgaz gesammelten Erfahrungen werden nun auch in die Entwicklung der Blöcke 4A und 5A der Achimov-Formation eingebracht. Als Generalauftragnehmer übernimmt Achimgaz die erste Entwicklungsphase von Achim Development, dem jüngsten Joint Venture von Wintershall Dea in Russland. Hier wurden die ersten Bohrungen in diesem Jahr abgeteuft.

Über Wintershall Dea

Mit dem Zusammenschluss von Wintershall Holding GmbH und DEA Deutsche Erdoel AG bilden zwei erfolgreiche Firmen mit langer Tradition das führende unabhängige Erdgas- und Erdölunternehmen Europas: Wintershall Dea. Das Unternehmen mit deutschen Wurzeln und Sitz in Kassel und Hamburg sucht und fördert weltweit in 13 Ländern Gas und Öl auf effiziente und verantwortliche Art und Weise. Mit Aktivitäten in Europa, Russland, Lateinamerika und der MENA-Region (Middle East & North Africa) verfügt Wintershall Dea über ein weltweites Upstream-Portfolio und ist mit Beteiligungen im Erdgastransport zudem im Midstream-Geschäft aktiv.

Wintershall Dea steht für mehr als 120 Jahre Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten E&P-Wertschöpfungskette. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeiter aus über 60 Nationen. Die durchschnittliche Tagesproduktion im Jahr 2018 von rund 590.000 Barrel Öläquivalent will das Unternehmen bis 2023 auf rund 750.000 Barrel steigern.

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