Wintershall Dea Stiftung leistet Winterhilfe für Betroffene des Kriegs in der Ukraine

Kassel/Hamburg
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Wintershall Dea Stiftung leistet Winterhilfe für Betroffene des Kriegs in der Ukraine
Wintershall Dea Stiftung leistet Winterhilfe für Betroffene des Kriegs in der Ukraine
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  • Stiftung stellt 1,6 Millionen Euro Spendengelder zur Verfügung
  • Action medeor, Diakonie Katastrophenhilfe und Technisches Hilfswerk erhalten Spenden für Hilfe im Kriegswinter 
  • Unterstützung auch für lokale Initiativen in Hamburg und Kassel, die Geflüchtete aus der Ukraine unterstützen

Kassel / Hamburg. Die Wintershall Dea Stiftung für Demokratie und Vielfalt spendet weitere 1,6 Millionen Euro an Organisationen, die die Menschen in der Ukraine im zweiten Kriegswinter mit dringend benötigen Hilfsgütern unterstützen oder geflüchteten Menschen aus der Ukraine in Deutschland helfen. In den vergangenen Wochen hat die russische Armee ihre Angriffe auf die Ukraine verstärkt. Dabei werden immer wieder auch zivile Ziele und vor allem auch die Energieinfrastruktur getroffen. Die ukrainische Zivilbevölkerung leidet im Winter besonders stark unter der Situation. 

„Die Menschen brauchen jetzt in den kalten Wintermonaten unsere Solidarität und ganz konkrete Hilfe. Warmes Wasser, Stromversorgung, aber auch Lebensmittel und Medikamente. Die Organisationen, die wir ausgewählt haben, leisten großartige und vielfältige Arbeit für Ukrainerinnen und Ukrainer“, so Michael Sasse, Stiftungsvorstand der Wintershall Dea Stiftung.

Ein großer Teil des Geldes geht an action medeor e.V., das größte Medikamenten-Hilfswerk Europas. Bereits im März 2022 hat die Wintershall Dea Stiftung finanzielle Soforthilfe für die medizinische Versorgung im Kriegsgebiet in der Ukraine durch action medor vergeben. Insgesamt verschickte die Organisation allein im Jahr 2022 mehr als 540 Tonnen medizinische Hilfslieferungen an Krankenhäuser in der ganzen Ukraine, darunter Lieferungen von Antibiotika, Infusionslösungen und medizinischem Gerät. Aktuell unterstützt die Wintershall Dea Stiftung action medeor mit 400.000 Euro für den Bau eines Medizinischen Versorgungszentrums im Verwaltungsbezirk Mykolajiw sowie für die Winterhilfe in der Südukraine.

Auch die Diakonie Katastrophenhilfe engagiert sich im Kriegsgebiet: Die Organisation leistet in der östlichen Ukraine humanitäre Hilfe für Vertriebene und die vom Krieg betroffene Bevölkerung. Für die Wintermonate verstärkt die Diakonie Katastrophenhilfe mit ihrer Winterhilfe noch einmal die laufende Unterstützung und verteilt gemeinsam mit Partnerorganisationen Decken, Winterkleidung, Hygiene- und Lebensmittelpakete, Heizmaterial und Elektroheizungen an die ukrainische Bevölkerung. Dafür stellt die Wintershall Dea Stiftung ebenfalls 400.000 Euro zur Verfügung.

Das Technische Hilfswerk (THW) leistet als Zivil- und Katastrophenschutz-organisation des Bundes technische Hilfe im In- und Ausland und unterstützt die Aus- und Weiterbildung von technischem Personal vor Ort: So werden etwa in einem Projekt der THW-Jugend mit dem ukrainischen Verein „Shkola Bezpeky“ (Schule der Sicherheit)“ Jugendleiter:innen aus der Ukraine methodische und didaktische Kenntnisse in der fachtechnischen Ausbildung und im Zivilschutz vermittelt, die sie vor Ort im Kriegsgebiet anwenden und weitergeben sollen. Zudem lernen die Teilnehmer:innen in Workshops, wie man Erste Hilfe leistet und in Trümmern verschüttete Menschen sucht. Für die Anschaffung der in der Ausbildung ausgehändigten MedicPacks mit Werkzeug und Material für den Zivil- und Bevölkerungsschutz stellt die Wintershall Dea Stiftung 150.000 Euro zur Verfügung. 

Zur Lebensmittel-Versorgung von ukrainischen Geflüchteten in Deutschland unterstützt die Wintershall Dea Stiftung mit insgesamt 300.000 Euro die Arbeit der Tafeln – sowohl auf Bundesebene, als auch an den deutschen Standorten von Wintershall Dea in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Hessen. Zusätzlich gehen rund 400.000 Euro an weitere Projekte für ukrainische Geflüchtete in Hamburg und Kassel, wo Wintershall Dea seinen Firmensitz hat. „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Unterstützung für die verschiedenen Organisationen einen Beitrag leisten können, um die Not der Menschen ein wenig zu lindern“, sagt Michael Sasse. 

 

Hinweis in eigener Sache: Michael Sasse scheidet zum 31. Januar 2024 als Stiftungsvorstand aus. Als seine Nachfolgerin ist Friederike Steensen zum 1. Februar 2024 berufen worden. 

Über die Wintershall Dea Stiftung für Demokratie und Vielfalt

Die gemeinnützige Wintershall Dea Stiftung für Demokratie und Vielfalt hat sich zum Ziel gesetzt, Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst, Kultur und Völkerverständigung zu fördern, um gemeinsame demokratische Werte wie Gleichberechtigung, Gerechtigkeit, Respekt und Toleranz zu schützen. Die Stiftung unterstützt Projekte, Organisationen und Veranstaltungen, die sich für Vielfalt, Integration und Völkerverständigung einsetzen und die Demokratie stärken. Vereine, Hochschulen, Bildungseinrichtungen und Institutionen, die sich diesem Ziel widmen, können gefördert werden. 
www.wintershalldea.com/stiftung 
Kontakt: stiftung@wintershalldea.com 

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