Manfred Böckmann jetzt Leiter von Wintershall Dea Argentina

Buenos Aires
Wintershall Dea Manfred Böckmann
Wintershall Dea Manfred Böckmann
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Wintershall Dea/Ludwig Schöpfer

Führungswechsel bei Wintershall Energía (künftig Wintershall Dea Argentina): Zum 1. Mai 2019 übernimmt Manfred Böckmann die Funktion des Geschäftsführers in Argentinien. Am 30. April 2019 haben die beiden deutschen Unternehmen Wintershall Holding GmbH (Wintershall) und DEA Deutsche Erdoel AG (DEA) ihre internationale Fusion zu Wintershall Dea abgeschlossen. Die 100-prozentige Tochter Wintershall Dea Argentina wird für alle früheren Wintershall-Aktivitäten im Land verantwortlich sein. Die DEA Deutsche Erdoel AG war bislang in Argentinien nicht aktiv.

Manfred Böckmann ist seit 1997 in verschiedenen Funktionen für DEA, ehemals RWE Dea, tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Bereich E&P sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene. So war der Geophysiker von 2009 bis 2014 als General Manager für den Bereich New Ventures in Nordafrika, im Mittleren Osten und in Lateinamerika verantwortlich. Seit 2014 war er Senior Vice President Exploration bei DEA.

Böckmann übernimmt von Mariano Cancelo, Head of Joint Ventures & Austral Assets bei Wintershall Energía, der die Geschäfte in den letzten Monaten vorübergehend geleitet hat und nun in seine frühere Funktion zurückkehrt.

Als Europas größter unabhängiger Gas- und Ölproduzent ist Wintershall Dea seit mehr als 40 Jahren in Argentinien aktiv. Hier produziert das Unternehmen Kohlenwasserstoffe, insbesondere Erdgas, und ist der viertgrößte Gasproduzent des Landes. Die Aktivitäten des Unternehmens konzentrieren sich auf die zentralargentinischen Provinzen Neuquén und Mendoza und auf die südliche Region vor der Küste von Tierra del Fuego. Die 100-prozentige Tochter Wintershall Dea Argentina besitzt derzeit Beteiligungen an insgesamt 15 Gas- und Ölfeldern in Argentinien und fördert ca. 26 Millionen Barrel Öläquivalent (BOE) pro Jahr.

Betriebsführer in der Vaca Muerta-Formation

Wintershall Dea ist seit mehr als 20 Jahren in der Provinz Neuquén mit der konventionellen Förderung von Erdgas und Erdöl aktiv und mit der dortigen Geologie vertraut. Wintershall Dea besitzt Beteiligungen an den Blöcken Aguada Federal, Bandurria Norte, Aguada Pichana Este und San Roque. Wintershall Dea nutzt diese Kenntnisse bei der Erschließung der Blöcke in der attraktiven Vaca Muerta-Formation. Schiefergas- oder Schieferöl-Projekte werden derzeit in allen Blöcken durchgeführt.

Die Erschließung und Förderung unkonventioneller Reserven beinhaltet große technische Herausforderungen. Wintershall Dea verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen bei der umweltverträglichen, effizienten Förderung in komplexen Lagerstätten und ist dank der technologischen Spezialkenntnisse des Unternehmens bestens aufgestellt, diese Herausforderungen zu bewältigen.

Über Wintershall Dea

Mit dem Zusammenschluss von Wintershall Holding GmbH und DEA Deutsche Erdoel AG bilden zwei erfolgreiche Firmen mit langer Tradition das führende unabhängige Erdgas- und Erdölunternehmen Europas: Wintershall Dea. Das Unternehmen mit deutschen Wurzeln und Sitz in Kassel und Hamburg sucht und fördert weltweit in 13 Ländern Gas und Öl auf effiziente und verantwortliche Art und Weise. Mit Aktivitäten in Europa, Russland, Lateinamerika und der MENA-Region (Middle East & North Africa) verfügt Wintershall Dea über ein weltweites Upstream-Portfolio und ist mit Beteiligungen im Erdgastransport zudem im Midstream-Geschäft aktiv.

Wintershall Dea steht für mehr als 120 Jahre Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten E&P-Wertschöpfungskette. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeiter aus über 60 Nationen. Die durchschnittliche Tagesproduktion von rund 590.000 Barrel Öläquivalent will das Unternehmen im Zeitraum zwischen 2021 und 2023 auf 750.000 bis 800.000 Barrel steigern. Mittelfristig wird ein Börsengang von Wintershall Dea angestrebt.

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Stefan Leunig
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