Lohngleichheit: Wintershall Dea als Equal-Salary-Arbeitgeber global zertifiziert

Kassel / Hamburg
Teilen
Wintershall Dea Equal Salary
Wintershall Dea Equal Salary
Foto
Wintershall Dea/Bernd Schoelzchen
  • Als erstes Energieunternehmen mit globalem Zertifikat ausgezeichnet
  • Branchenübergreifend weltweit das dritte EQUAL-SALARY zertifizierte Unternehmen

Gleiche Arbeit, gleiche Bezahlung: Wintershall Dea entlohnt Mitarbeitende unabhängig von ihrem Geschlecht und erhält als weltweit erstes Energieunternehmen die global gültige EQUAL-SALARY Zertifizierung. Das Unternehmen ist das dritte, das eine globale Zertifizierung trägt.

Die 2010 gegründete gemeinnützige EQUAL-SALARY Stiftung hat eine Zertifizierung geschaffen, mit der Unternehmen nachweisen können, dass sie ihre weiblichen und männlichen Beschäftigten für die gleiche oder eine gleichwertige Tätigkeit gleich bezahlen. Das Zertifizierungsverfahren wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Genf, einer auf Arbeitsmarktfragen spezialisierten Institution, und mit weltweit führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften entwickelt. Die Europäische Kommission erkennt EQUAL-SALARY als eine Methode an, welche die Gleichbehandlung von Frauen und Männern bezüglich der Entlohnung und Geschlechtergleichheit prüft. (EU Report 2021, Tackling the gender pay gap in the European Union).

Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender von Wintershall Dea, ist überzeugt: „Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, nicht nur über Vielfalt und Gleichstellung zu reden, sondern auch zu prüfen, wo wir stehen und wo wir noch besser werden können. Mit der EQUAL-SALARY Zertifizierung haben wir einen wesentlichen Meilenstein unserer Diversity & Inclusion-Strategie erreicht und für unsere Industrie einen Maßstab gesetzt.“

Die EQUAL-SALARY-Arbeitgeberzertifizierung erfolgte im Anschluss an ein Audit durch Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC), das der von der EQUAL-SALARY-Stiftung vorgeschriebenen Methodik folgte. Der Prozess begann 2021 und umfasste Gehaltsanalysen, Umfragen, Fokusgruppendiskussionen und Interviews mit Mitarbeiter:innen sowie die Überprüfung der Gehaltsdaten. Den Prüfer:innen fielen bei Wintershall Dea das persönliche Engagement sowie die offene und engagierte Haltung des Führungsteams bei den Themen Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt besonders positiv auf. Darüber hinaus lobten sie auch den bereits bestehenden Grundsatz der Entgeltgleichheit sowie die global gültige  Personalstrategie und deren Einbindung in die betriebliche Zielsetzungen.

Noémie Storbeck, Co-CEO der EQUAL-SALARY-Stiftung, sagt: „Heute sind wir sehr stolz, Wintershall Dea als unser drittes Unternehmen mit einer global gültigen EQUAL-SALARY Zertifizierung willkommen zu heißen. Trotz zahlreicher Herausforderungen im gesamten Energiesektor verfolgt Wintershall Dea den richtigen Ansatz und lässt Worten Taten folgen, indem es höchste Maßstäbe für Geschlechtergerechtigkeit am Arbeitsplatz setzt. Diese globale Zertifizierung ist Beleg für die Durchsetzung unternehmensweit fairer Bezahlung und der zukunftsweisenden Werte von Diversität und Inklusion in der Branche.“

“Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis der EQUAL-SALARY Stiftung, denn es belegt, dass es kein Gender Pay Gap bei Wintershall Dea gibt. Indem unser Unternehmen Entgeltgleichheit fördert, unterstützen wir gesellschaftlichen Wandel hin zu einer partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit“ erläutert Petra Angstmann, Senior Vice President Human Resources, „Wir sind davon überzeugt, dass vielfältige Teams auf allen Hierarchieebenen erfolgreicher sind und definieren eindeutige Ziele in unseren Unternehmensberichten: Bis 2025 mehr als 30 % Frauen in Führungspositionen. Zum Vergleich: Mitte 2019 lag der Anteil weiblicher Führungskräfte bei 20 %, in 2022 bereits bei 29 %”.

Für Wintershall Dea ist mit der globalen Zertifizierung der Prozess nicht abgeschlossen, sondern geht weiter: In den Jahren 2023 und 2024 erfolgt ein kontinuierliche Überprüfung durch PwC, um die Kriterien für die Zertifikats-Vergabe regelmäßig zu überprüfen und mögliche Gender Pay Gaps auch für die Zukunft auszuschließen.

Hintergrund: Weltweit wird eine weitere Generation von Frauen auf die Gleichstellung der Geschlechter warten müssen, so der Global Gender Gap Report 2021 des Weltwirtschaftsforums. Da die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie weiterhin spürbar sind, hat sich die Schließung der globalen Geschlechterlücke um eine Generation von 99,5 Jahren auf 135,6 Jahre verlängert.

Press Contact

Teilen