Wintershall Dea antwortet auf die Klageankündigung der Deutschen Umwelthilfe

Kassel/Hamburg
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Wintershall Dea hat am 3. September 2021 Post von Vertretern der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) erhalten. Darin fordert die DUH unser Unternehmen auf, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Ähnliche Schreiben gingen auch an Unternehmen der Automobilindustrie.

Wintershall Dea sieht nicht, dass die DUH einen Anspruch auf eine solche Erklärung hat. Eine entsprechende Antwort wurde heute an die DUH versendet.

„Wintershall Dea hat keine Raffinerien oder Tankstellen. Als Europas führender unabhängiger Erdgasproduzent unterstützt Wintershall Dea die CO2-Emissionsziele der Europäischen Union. Mit unserem Erdgas leisten wir einen Beitrag zu mehr Klimaschutz, indem wir die Verstromung von Kohle durch klimaschonenderes Erdgas ersetzen und die Herstellung von Wasserstoff aus Erdgas ermöglichen. Damit verbindet unser Unternehmen zukunftsfähige Technologien für den Klimaschutz mit einer verlässlichen und sicheren Energieversorgung in Europa – schnell und bezahlbar,“ so Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender der Wintershall Dea, auf dem Bundeskongress des Bundesverbandes der Energiewirtschaft (BDEW) am 15. September in Berlin.

Der Klimawandel kann nur gemeinsam durch eine internationale Zusammenarbeit über alle Grenzen hinweg aufgehalten werden. Wintershall Dea beteiligt sich aktiv an dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe. Die aktuelle Energiewende hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft bedarf politischer Veränderungen und fordert den Verbrauchern schwierige Entscheidungen ab. In jedem Fall muss aber eine ausreichende und verlässliche Energieversorgung im Zuge der Daseinsvorsorge sichergestellt sein.

„Erneuerbare Energien allein werden den wachsenden Energiebedarf der Weltgemeinschaft in absehbarer Zeit nicht vollständig decken können. Die Herausforderung kann nur durch einen cleveren Mix aus erneuerbaren und kohlenstoffarmen Energien gemeistert werden. Wintershall Dea leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur verlässlichen und sicheren Energieversorgung in Europa – auf verschiedenen Ebenen: mit Erdgas, einer klimaschonenden Produktion und ambitionierten Klimazielen,“ so Mehren.

Im Jahr 2020 hat Wintershall Dea klare und messbare Ziele definiert. Ziel ist es, die Treibhausgas-Emissionen bei der Suche und Förderung von Erdgas und Erdöl (Scope 1 und 2 für eigenoperierte und nicht eigenoperierte Aktivitäten entsprechend der anteiligen Produktion) bis 2030 auf netto-null zu reduzieren. Darüber hinaus erfüllen unsere Aktivitäten strengste Umwelt-, Gesundheits-, Sicherheits- und Qualitätsstandards. Zudem investiert Wintershall Dea in Zukunftsprojekte wie CCS und Wasserstoff.

Pressekontakt
Stefan Leunig
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VP Corporate Issues and Reputation Management
+49 561 301-3301
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