Klimaschonend Versorgung sichern

Wegen des Klimawandels muss der CO2-Ausstoß schnell reduziert werden; gleichzeitig aber steigt der weltweite Energiebedarf. Wir als Wintershall Dea wollen unseren Beitrag dazu leisten, diese Herausforderungen zu meistern.
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Wintershall Dea Pipeline
Wintershall Dea Pipeline
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Wintershall Dea/Thomas Rosenthal

Der Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen, denen sich die Menschheit gegenübersieht. Seine Auswirkungen sind bereits heute zu beobachten. Noch weit massiver könnten die Folgen für künftige Generationen ausfallen. Um dies abzuwenden, müssen zügig die Weichen zur Senkung des globalen CO2-Ausstoßes gestellt werden. Das aber geht nur mit einer geeigneten Energieversorgung, denn der weltweite Energiebedarf steigt. Wir als Wintershall Dea sind überzeugt: Neben einem effizienten Ressourceneinsatz braucht es Energieträger wie Erdgas, die beides können – das Klima schonen und die Versorgung sichern. Als Erdgasproduzent wollen wir mit der effizienten und verantwortungsvollen Förderung von Erdgas unseren Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten.

Die erste Herausforderung

Wachsender Energiebedarf

Der weltweite Energiebedarf wird weiter steigen. Prognosen gehen von einer Zunahme um 30 Prozent bis zum Jahr 2040 aus. Ursachen sind die wachsende Weltbevölkerung und die aufstrebenden Ökonomien der Schwellen- und Entwicklungsländer in Asien und Afrika. Ohne fossile Rohstoffe wird sich die Nachfrage nicht decken lassen. Denn erneuerbare Quellen sind noch auf Jahrzehnte nicht geeignet, ausreichend und verlässlich zu produzieren. Auf dem Weg ins CO2-neutrale Zeitalter steht Erdgas bezahlbar und verlässlich zur Verfügung. Es ist klimafreundlich, lässt sich gut speichern oder transportieren und kann flexibel eingesetzt werden – sowohl zur Strom- und Wärmeerzeugung als auch für Mobilität. Gleichzeitig ebnet es erneuerbaren Energien den Weg: Wird beispielsweise Ökostrom in Gas umgewandelt, kann dieses problemlos ins Gasnetz gespeist werden. Gas kommt also eine Schlüsselrolle zu. Auch Erdöl bleibt wichtig, wird aber künftig vor allem als Rohstoff zur Produktion hochwertiger Materialien gebraucht.

Wintershall Dea Grafik Primärenergieverbrauch
Wintershall Dea Grafik Primärenergieverbrauch
Wintershall Deas Beitrag zur Lösung: Fokus auf Erdgas

Für den Energieträger Erdgas steht schon heute eine erprobte Technik und Infrastruktur zur Verfügung – anders als bei erneuerbaren Energien. Deshalb investiert Wintershall Dea weltweit in die Exploration und Produktion von Erdgas – zum Beispiel in Norwegen oder in Russland, dessen Erdgasressourcen zu den größten der Welt gehören.  Gleichzeitig setzen wir uns für innovative Erdgastechnologien ein. So zählen wir zu den Initiatoren der Zukunftswerkstatt Erdgas und Partner des Innovationspreises des Deutschen Gaswirtschaft, um wegweisende Neuentwicklungen voranzubringen. Dazu gehört neben der Power-to-Gas-Technologie, also der Umwandlung von regenerativ erzeugtem Strom in Gas, auch die Dekarbonisierung von Erdgas. Weitere Beispiele sind Gasbrennwertheizungen mit Gaswärmepumpe, die Nutzungsgrade bis zu 200 Prozent erreichen, sowie besonders sparsame und saubere Erdgasmotoren für Lkw und Schiffe.

Wintershall Dea Infografik Erdgasautos
Wintershall Dea Infografik Erdgasautos
Wintershall Dea Infografik Erdgaskraftwerke
Wintershall Dea Infografik Erdgaskraftwerke
Die zweite Herausforderung

Klimawandel

Menschliche Aktivitäten, allen voran der Ausstoß von Treibhausgasen, haben bereits zu einer globalen Erwärmung um 1,0 Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten geführt. Die Folgen sind schmelzende Polkappen, der Anstieg des Meeresspiegels sowie eine Häufung von Extremwetterphänomenen. Beim Pariser Klimaabkommen einigten sich 2016 195 Staaten darauf, die Erwärmung durch geeignete Maßnahmen auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Damit soll ein unumkehrbares „Kippen“ des Klimas verhindert werden. Auch haben sich Europäische Union und einzelne Länder eigene Klimaschutzziele gesetzt – bis jetzt wenig erfolgreich. So wird Deutschland die bis zum Jahr 2020 angestrebte CO2-Reduktion um 40 Prozent verpassen. Zwar fördert das Land erneuerbare Energien, gleichzeitig produziert es mehr als 30 Prozent seines Stroms noch immer durch Kohle. Um die CO2-Emissionen wirksam und bezahlbar zu senken, müsste Kohle zeitnah durch Erdgas ersetzt werden. Weitere Einsparungen wären durch effiziente Erdgas-Anwendungen und Erdgasmobilität zu erreichen.

Wintershall Dea Infografik Lufttemperatur
Wintershall Dea Infografik Lufttemperatur
Wintershall Deas Beitrag zur Lösung: verantwortungsvoll fördern

Wintershall Dea fühlt sich den Pariser Klimazielen verpflichtet. Darum arbeiten wir intensiv daran, Klimaeinflüsse unserer Aktivitäten zu verringern. So stellten wir bereits 2012 das „Flaren“ im Regelbetrieb komplett ein, das routinemäßige Abfackeln von Erdölbegleitgas. Das Gas wird stattdessen zur Erzeugung von Strom, Wärme und Dampf genutzt, was zu erheblichen CO2-Einsparungen führt. Außerdem verpflichtete sich Wintershall Dea 2017 gemeinsam mit anderen Produzenten zur kontinuierlichen Senkung der Methanemissionen. Diese Emissionen entstehen, wenn Erdgas bei der Förderung oder dem Transport freigesetzt wird. Bestandteil der Selbstverpflichtung sind unter anderem Verbesserungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und die Befürwortung sinnvoller Maßnahmen und Vorschriften zum Methanausstoß. Wintershall Dea erfasst die Methanemissionen in der Produktion und Exploration systematisch und leitet daraus Aktionspläne zur Reduktion ab.

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