Gemeinsam noch stärker

Aus Wintershall und DEA ist Wintershall Dea geworden – das führende unabhängige europäische Erdgas- und Erdölunternehmen. Gemeinsam treten wir an, um Lösungen für einige der größten Herausforderungen der Zukunft beizutragen.

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Wintershall Dea
Wintershall Dea
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Wintershall Dea

Hervorgegangen aus zwei deutschen Traditionsunternehmen, ist Wintershall Dea der führende unabhängige Erdgas- und Erdölproduzent in Europa. Mit gebündelter Stärke positioniert sich das Unternehmen auf dem internationalen Markt und steht so auch für ein starkes und unabhängiges Europa. Wintershall Dea vereint technologisches Know-how und Innovationskraft. Mit seiner Expertise bietet das Unternehmen Lösungen an für die Herausforderungen der Zukunft – allen voran den Klimawandel und die Sicherung der Energieversorgung.

Die Gründe

Warum haben wir fusioniert? Warum passen Wintershall und Dea so gut zusammen?

Für die Fusion der Vorgängerunternehmen Wintershall und DEA gibt es viele gute Gründe. Im Vordergrund steht das Ziel, durch Bündelung der Kräfte wettbewerbs- und zukunftsfähiger zu werden. Wintershall Dea als führendes unabhängiges Erdgas- und Erdölunternehmen in Europa hat die Stärke, das Know-how und die internationale Präsenz, um im globalen Markt zu punkten und auch große Chancen zu ergreifen. Zugleich ist das Unternehmen nun besser gerüstet für kommende Herausforderungen im Geschäftsumfeld – wie volatile Öl- und Gaspreise oder der steigende Anspruch an den Umwelt- und Klimaschutz. Nicht nur strategisch ist der Zusammenschluss sinnvoll, die fusionierten Partner passen auch hervorragend zusammen: zwei deutsche Traditionsunternehmen mit Stolz auf ihre technischen Fähigkeiten und der Leidenschaft für das Energiegeschäft. Sie ergänzen sich hinsichtlich ihrer Strategie, ihrer Geschäftsfelder und internationalen Standorte und arbeiteten schon vor der Fusion in vielen Projekten gut zusammen. Beide Unternehmen haben sich in ihrer über 100-jährigen Geschichte erfolgreich weiterentwickelt und ihr Portfolio strategisch optimiert. Diesen Weg setzen sie nun gemeinsam fort – als Wintershall Dea.

Wintershall Dea Offshore Plattform Mittelplate
Wintershall Dea Offshore Plattform Mittelplate
Gemeinsame Tradition: Auf Mittelplate haben DEA und Wintershall über 35 Mio. Tonnen Erdöl gefördert.
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Wintershall Dea/Christian Bruch
Die Ziele

Welche Ziele haben wir uns gesetzt? Welche Werte wollen wir verkörpern?

Wintershall Dea Vibro-Trucks
Wintershall Dea Vibro-Trucks

Weltweit aktiv: ein Vibro-Truck für seismische Messungen unterwegs in der argentinischen Mendoza-Provinz.

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Wintershall Dea/Alejandro Kirchuk

Wintershall Dea hat sich anspruchsvolle Ziele gesetzt. So soll der Wachstumskurs der Vorgängerunternehmen fortgesetzt werden. Lag deren addierte Tagesproduktion 2017 bei 575.000 Barrel Öläquivalent, soll die Gas- und Ölproduktion des fusionierten Unternehmens bis 2023 auf 750.000 bis 800.000 Barrel pro Tag ausgebaut werden. Im internationalen Wettbewerb ist das Unternehmen groß genug, um neue Chancen zu ergreifen, aber zugleich flexibler und schneller als die Großkonzerne. Mittelfristig wird zudem ein Börsengang angestrebt. Wintershall Dea setzt branchenweit Maßstäbe: durch höchste Standards für Sicherheit und Umweltschutz und durch technische Innovationen. Das Unternehmen entwickelt für jedes Projekt individuelle Lösungen und ist Experte für anspruchsvolle Felder. Zunehmend nutzt Wintershall Dea hierfür digitale Möglichkeiten. Welchen Stellenwert Innovation und Hightech haben, zeigt sich auch am Zuschnitt des Vorstands. Hier verantwortet der Chief Technology Officer (CTO) den Bereich Technologie und Digitalisierung.

Wintershall Dea Landau Pferdekopfpumpe
Wintershall Dea Landau Pferdekopfpumpe

Im Einklang mit der Umgebung: Im deutschen Landau befinden sich Dutzende Pferdekopfpumpen mitten im Weinbaugebiet.

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Wintershall Dea/Torsten Silz
Das Versprechen

Welchen Beitrag wollen wir als Unternehmen leisten?

Wintershall Dea fühlt sich den Pariser Klimazielen verpflichtet und verringert kontinuierlich die eigenen CO2-Emissionen. Gleichzeitig will das Unternehmen mithelfen, die Energieversorgung der Zukunft zu sichern. Denn erneuerbare Energien werden den steigenden globalen Bedarf auf absehbare Zeit nicht decken können. Wintershall Dea setzt auf ein kluges Miteinander fossiler und erneuerbarer Quellen. Etwa um regenerativ erzeugte Energie effizient zu transportieren und zu speichern. Ziel ist es, die Versorgung immer klimaverträglicher zu machen – zugleich aber zuverlässig und bezahlbar. Eine besondere Rolle spielt Erdgas als klimafreundlichster fossiler Energieträger. Deshalb investiert Wintershall Dea in den Ausbau der Erdgasproduktion, -infrastruktur und -technologie.

Die nächsten Schritte

Wie wird die Fusion umgesetzt?

Der Fusion der Vorgängerunternehmen Wintershall und DEA ging eine Transaktion zwischen den beiden Muttergesellschaften BASF und LetterOne voraus. So brachte LetterOne ihre DEA-Anteile in die Wintershall Holding ein und erhielt im Gegenzug Anteile am neuen Unternehmen Wintershall Dea. BASF hält zunächst 67 Prozent und LetterOne 33 Prozent. Bewertungsgrundlage waren die jeweiligen E&P-Geschäfte. Um auch das Gastransportgeschäft von Wintershall abzubilden, bekommt BASF spätestens 36 Monate nach vollzogener Fusion weitere Anteile und hält dann 72,7 Prozent. Die nächsten Schritte sehen eine strategische Ausrichtung des Geschäfts vor – mit mehr eigenoperierten Projekten und optimiertem Portfolio. Gleichzeitig sollen Synergien genutzt werden, um eine flexible und starke Organisation zu schaffen. Der Börsengang ist frühestens 2020 geplant.

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