1. Quartal 2020: Stabiler Geschäftsbetrieb in einem instabilen Marktumfeld

Kassel/Hamburg
Teilen
Q1 2020 Wintershall Dea
Q1 2020 Wintershall Dea
Foto
Wintershall Dea

Wintershall Dea, Europas führendes unabhängiges Gas- und Ölunternehmen, hat heute seine Ergebnisse für das 1. Quartal 2020 vorgelegt.

Mario Mehren, Vorstandsvorsitzender & CEO von Wintershall Dea, sagte: „Wenn wir uns das 1. Quartal 2020 anschauen, dann ist die Lage auf den Öl- und Gasmärkten zunehmend schwierig geworden. Dennoch sind wir dank unserer niedrigen Kosten und unseres von Gas dominierten Portfolios, des stabilen Cashflows aus unserem Midstream-Geschäft und unserer gesunden Bilanz in einer guten Position, um diesen Sturm zu überstehen.

Trotz dieses schwierigen Umfelds haben wir entscheidende Maßnahmen ergriffen, indem wir unsere Investitionen um 30% und unsere Betriebskosten um 10% reduziert haben und, wie bereits angekündigt, unsere Dividendenzahlungen auf Stammaktien ausgesetzt haben.

Unsere Produktion läuft stabil, was in den aktuellen Zeiten keine Selbstverständlichkeit ist. Im 1. Quartal dieses Jahres haben wir im Durchschnitt 626.000 boe/Tag gefördert. Und auch die Umsetzung unserer Strategie ist weiterhin auf Kurs: Wir haben das Sillimanite-Feld in der südlichen Nordsee in Betrieb genommen und haben nach Ablauf des ersten Quartals drei bedeutende Fündigkeiten in Norwegen und Mexiko gehabt.

Mit der Ernennung von Dawn Summers als COO ab dem 1. Juni haben wir das Management-Team weiter gestärkt, und Dawns umfangreiche internationale und operative Erfahrung wird Wintershall Dea sehr zugute kommen.“

Zusammenfassung 1. Quartal 2020:

Herausforderndes Rohstoffpreisumfeld, aber solide Bilanz und starke Liquidität sorgen für Stabilität:

  • Deutlich schwächeres Rohstoffpreisumfeld (Brent ca. 20%, TTF ca. 50% unter Vorjahr);
  • Produktion bei 626.000 boe/Tag; unverändert im Vergleich zum Vorjahreswert;
  • Explorationserfolge nach Quartalsende vor der Küste in Mexiko und Norwegen;
  • EBITDAX von €481 Mio.;
  • Produktions- und Entwicklungsinvestitionen von €333 Mio., Prognose für das Gesamtjahr reduziert auf €1,0-1,2 Mrd.;
  • Industrieweit wettbewerbsfähige Produktionskosten bei $4,3/boe;
  • Starker freier Cashflow von €137 Mio.;
  • Erhöhte Liquidität von über €2,4 Mrd.

 

Entscheidende bisherige Maßnahmen als Reaktion auf die Krise:

  • Senkung der Investitionen um 30% für 2020 auf €1,0-1,2 Mrd.;
  • Reduzierung des Explorationsbudgets um 20% auf €150-250 Mio.;
  • Senkung der Betriebskosten um 10%;
  • Aussetzung der Dividendenzahlungen auf Stammaktien bis auf weiteres;
  • Neue Kreditlinien für Working Capital in Höhe von €450 Mio., dadurch Erhöhung der Gesamtliquidität auf über €2,4 Mrd.

Highlights:

(1) Abzüglich Onshore-Produktion in Libyen
(2) Die Zahlen für 2019 sind eine Zusammenfassung der Zahlen für Januar-März für die Wintershall Gruppe und die Dea-Gruppe
(3) Nettoverschuldung/LTM EBITDAX Stand 31. März

Video

Wintershall Dea hat am 20. Mai 2020 das Quartalsergebnis für das 1. Quartal 2020 vorgestellt.

Foto
Wintershall Dea
Wintershall Dea presentation results Q1

Video

Wintershall Dea hat am 20. Mai 2020 das Quartalsergebnis für das 1. Quartal 2020 vorgestellt.

Foto
Wintershall Dea

Über Wintershall Dea
Wintershall Dea ist Europas führendes unabhängiges Erdgas- und Erdölunternehmen mit mehr als 120 Jahren Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten E&P-Wertschöpfungskette. Das Unternehmen mit deutschen Wurzeln und Sitz in Kassel und Hamburg sucht und fördert in 13 Ländern weltweit Gas und Öl auf effiziente und verantwortungsvolle Weise. Mit Aktivitäten in Europa, Russland, Lateinamerika und der MENA-Region (Middle East & North Africa) verfügt Wintershall Dea über ein weltweites Upstream-Portfolio und ist mit Beteiligungen im Erdgastransport zudem im Midstream-Geschäft aktiv.

Wintershall Dea ist 2019 aus der Fusion der Wintershall Holding GmbH und der DEA Deutsche Erdoel AG hervorgegangen. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 2.800 Mitarbeiter aus über 60 Nationen.

Kontakt

Teilen